Produktiv, so gut es geht

  • (Sehr) früh aufstehen: vielleicht hat jeder sein Rhythmus. Für mich gilt aber 100% - desto früher, desto produktiver. Die Psychologie dahinter ist: wenn alle noch schlafen, und ich habe schon 2 Stunden gearbeitet, Sport gemacht, Chinesisch und Rumänisch gelernt (wenn auch nur sehr kurz) dann fühle ich mich um 9Uhr schon toll, und habe das Gefühl, mich kann nichts mehr aufhalten denn ich werde sogar die Schwierigen oder un-spannende Themen schaffen. Wenn ich erst um 9Uhr aufwache denke ich mir, dass der Tag schon gelaufen ist. Alle haben schon etwas geschafft, nur ich nicht...
  • Nicht To Do: Aus dem 20/80 Prinzip  folgt, dass ich nicht nur To Do Listen erstellen sollte sondern auch Not To Do. Dies wurde in dem Kurs über Apps erwähnt und passt perfekt zu meinem obigen Gedanken des Tages. Ich muss vor Augen haben, dass bestimmte Sachen in der konventionellen Denkweise als Must Do’s erscheinen obwohl sie genau das Gegenteil sind, wenn man produktiver sein möchte und Resultat anstrebt - dabei aber noch jeden Tag genug schlafen möchte… Also einfach auflisten: bringt mir dieses To Do etwas für meine Ziele? Nein? Dann ist es ein Nice to Have und somit vorerst ein Not To Do.
  • « Aufgeräumt » leben: damit meine ich auch wirklich aufgeräumt und nicht unbedingt sauber (obwohl sauber natürlich besser ist). Obwohl meine Toleranzgrenze bei beiden Sachen sehr hoch ist (hatte schon unheimliche WGs, und obwohl das nicht mein Lieblingsfall ist kann ich damit leben) werde ich gefühlte 30% produktiver wenn das Zimmer/Schreibtisch wo ich mich beim arbeiten befinde aufgeräumt und organisiert ist. Deswegen packe ich immer gleich bei Ankunft meine Sachen aus und räume alles sorgfältig ein. Was für die physische Umgebung gilt, gilt allerdings auch für den Kopf. Wenn ich zu viele unsortierte Ideen/Gedanken im Kopf habe (die sammeln sich gerne auf) kann ich sie erst einmal in Evernote aufnehmen. Irgendwann verliere ich aber auch in Evernote wieder den Überblick (im Schnitte alles 2 Wochen) und dann sollte ich - zusammen mit meinen Strategischen Überlegungen, meine Gedanken wieder aufräumen. Wenn ich soweit bin kann ich dann genau planen. Und dann kann ich wieder produktiv sein. 
  • Pausen: das Pausen Rhythmus habe ich noch nicht so gut eingespielt. An sich sollte man maximal 75 bis 90 Minuten am Stück an etwas arbeiten, danach 10 Minuten Pause machen, und wieder arbeiten - wenn möglich an etwas anderem. Anscheinend lernt man langfristig viel mehr wenn man jedes Mal die Aktivität wechselt, weil man dabei mehr Vielfalt einbringt, auch wenn man gerade das Gefühl hat, man kommt nicht sehr schnell voran. Das gilt z.B. für mein Chinesisch / Rumänisch, oder die Produktion eines Udemy Kurses - denn wenn ich zu lange dabei bleibe verliere ich das Interesse und den Fokus. Also lieber jeden Tag aber dafür kürzer - und so bleibt es immer spannend und ich brauche mich nicht zu überwinden. 


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